Aus der Geschichte der Schießgemeinschaft Foramen Magnum e.V.

Wir schreiben das Jahr Eintausendneunhundertneunzig nach der Geburt Christi. Ein Jahr von großer Bedeutung für unser Land, denn am 3. Oktober feiert man die Wiedervereinigung von Ost und West!

Helmut Kohl war 1990 Bundeskanzler,
Richard von Weizsäcker war Bundespräsident 1990,
1990 war George H. W. Bush amerikanischer Präsident,
Der FC Bayern München  war deutscher Meister 1990,
Deutschland wurde 1990 in Italien Fussballweltmeister,
Ayrton Senna war mit McLaren-Honda Formel 1 Weltmeister 1990,
Italien gewann mit Toto Cutugno und "Insieme" den Eurovision Song Contest 1990,
"Die neuen Bundesländer" war 1990 Wort des Jahres

und die Schießgemeinschaft Foramen Magnum wurde im Jahre 1990 gegründet.

Letztes Ereignis ist wohl eines der wichtigsten für einige Jäger, die im Jahre 1990 ihren Jagdschein nach achtmonatiger Ausbildung und bestandener Prüfung erhielten, die so genannten "Jäger 90".

Und so sollte es sein, dass sich am Donnerstag, dem 16. August 1990, gegen 20 Uhr, ein kleiner Kreis von Gleichgesinnten im Dämmerschoppen, einer kleinen Kneipe gegenüber der Polizeiwache in Buer, traf.
Zweck dieses Treffens sollte sein: Eine Vereinigung zu gründen, die insbesondere das Schießen mit der Kurzwaffe pflegen will.

Es wurde viel diskutiert und überlegt, wie man diese Vereinigung auf die Beine stellen kann. Insbesondere musste eine Schießstätte, ein flockiger Name gefunden und natürlich mussten auch Gesetzte in Form einer Satzung formuliert werden.

Draußen vor der Tür der kleinen, dunklen Kaschemme bogen sich die riesenhaften Trauerweiden gegen den nachtgeschwärzten Himmel, als die wackeren Schießgesellen die ersten Grundregeln ihrer Vereinigung festgelegt und niedergeschrieben hatten. Auch ein Name war schnell gefunden. Einer meinte, dass man doch mit einer Großkaliberwaffe ziemlich große Löcher in die Zielscheibe schießen würde und so wurde der Name: Foramen Magnum geboren und das bedeutet auf Deutsch übersetzt: "Großes Loch".

Man war sich, trotz verschiedener Meinungen, einig darüber, dass die Pläne zunächst mal bis zur Realisierung der neu gegründeten Gemeinschaft nicht für alle Ohren gedacht sind.

Alsdann setzten sich die Initiatoren der neuen Schießvereinigung zusammen und erarbeiteten die erste Satzung des Vereins. Eine Schießstätte war mit dem Bunker in Bottrop Boy auch mittlerweile gefunden worden.

Im Oktober 1991 war es dann so weit. Die Vereins-Satzung wurde vorgelegt, diskutiert, korrigiert und der erste ordentlicher Vorstand wurde gewählt.
Der neu gegründete Verein umfasste damals schon 15 Mitglieder.

Fortsetzung folgt!